Hamburger Modell

Die betriebliche Wiedereingliederung erfolgt häufig in der Form des sog. "Hamburger Modells".

Dieses ist angelegt auf ein halbes Kalenderjahr unter Mitrechnung der Ferienzeiten. Es beginnt mit reduziertem Einsatz und soll zum Ende des halben Jahres mit kontinuierlich gesteigertem Stundeneinsatz mit der vollen Wiederherstellung der Dienstfähigkeit abschließen.

In begründeten Ausnahmefällen kann das Hamburger Modell auch um ein weiteres halbes Jahr verlängert werden.

Den Stufenplan, mit welcher Stundenverpflichtung begonnen und in welchen Schritten die Dienstleistung gesteigert wird, legt die Personalstelle fest. In Einzelfällen kann der Amtsarzt eingeschaltet werden. Eine Empfehlung des eigenen behandelnden Arztes ist nützlich, aber nicht zwingend für die Entscheidung der Personalstelle. Im Normalfall folgt die Personalstelle den Empfehlungen des behandelnden Arztes.

Vor der Umsetzung des Hamburger Modells empfehlen wir dringend ein Präventionsgespräch unter Beteiligung des Personalrats.

Während der Zeit des „Hamburger Modells“ gelten Angestellte weiterhin als krankgeschrieben und müssen die Modalitäten ihrer Entgeltfortzahlung beachten. Beamte gelten nicht als krankgeschrieben und erhalten die volle Besoldung.

 

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Dienstag:
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