Teilzeit und Klassenfahrt - geht das?

Für die Dauer der Teilnahme an einer Schülerfahrt können, soweit haushaltswirtschaftliche Beschränkungen dem nicht entgegen stehen, an den Schulen tätige Dienstkräfte auf Antrag befristet in die Vollbeschäftigung überführt und entsprechend vergütet werden.

Dies gilt nicht für Dienstkräfte, die sich in Altersteilzeit oder in einem Vollzeitsabbatical befinden.

Sollen teilzeitbeschäftigte Dienstkräfte an einer Schülerfahrt teilnehmen, kann die Schulleitung die Dienstreisegenehmigung erst erteilen, wenn den Anträgen auf Stundenaufstockung entsprochen wurde.

Teilzeitbeschäftigte verbeamtete Lehrkräfte können auf eine Stundenaufstockung verzichten. Der Verzicht ist gegenüber der Schulleitung schriftlich zu erklären.

Der Antrag der Dienstkraft auf Stundenaufstockung ist über die Schulleitung unter Angabe des Zeitraumes der Schülerfahrt und mit der Bestätigung, dass verfügbare Mittel zur Erteilung der Dienstreisegenehmigung vorhanden sind, an die Personalstelle zu richten.

Soweit angestellte Dienstkräfte einen Anspruch auf zusätzliche Vergütung im Rahmen von Schülerfahrten haben, ist von der Schulleitung, eine Nebenabrede zum Arbeitsvertrag über die verlängerte Arbeitszeit zu schließen. Die Nebenabrede zum Arbeitsvertrag ist anschließend der personalaktenführenden Stelle zur weiteren Bearbeitung zuzuleiten. Für die abzuschließende Nebenabrede ist eine Mustervorlage zu verwenden.