Umsetzungen

Umsetzungen auf eigenen Wunsch

Der Gesamtpersonalrat (GPR) hat mit der Behörde eine Dienstvereinbarung zum Thema Umsetzungen abgeschlossen. Darin enthalten sind alle Regelungen, wie das Verfahren ablaufen soll.

Es ist ratsam, eine Kopie des Umsetzungsantrags an den Personalrat zu senden. So können wir prüfen, ob der Antrag aufgenommen wurde, und uns dafür einsetzen, dass er bewilligt wird.

Was Sie beachten sollten:

  1. Wichtig ist die Einhaltung der Fristen für die Anträge. Umsetzungswünsche zum kommenden Schuljahr müssen spätestens am 15. Januar (besser vor den Weihnachtsferien) gestellt worden sein. Für das zweite Halbjahr des folgenden Schuljahres liegt der Termin am 15. Juni.
  2. Den Umsetzungsantrag füllen Sie bitte vollständig aus und schicken ihn in zweifacher Ausführung über Ihre Schulleitung an die Dienstaufsicht.
  3. Bitte lassen Sie uns ebenfalls eine Kopie des Antrags zukommen. Der Personalrat erfährt nur dadurch von Ihrem Umsetzungswunsch und kann sich dann für Sie einsetzen.
  4. Eine Umsetzung ist kein einklagbares Recht. Das bedeutet, dass Sie im Falle einer Ablehnung nicht rechtlich dagegen vorgehen können.
  5. Ihr Antrag muss schriftlich beschieden werden. Das kann im Einzelfall durch die Schulaufsicht oder die Personalstelle erfolgen. Dies geschieht oft mit dem Hinweis auf Arbeitsüberlastung nicht.
  6. Bewahren Sie sich Kopien von gestellten und von abgelehnten Umsetzungsanträgen auf.
  7. Es hat sich stets als Vorteil erwiesen, wenn die KollegInnen selbst auf die Suche nach einer geeigneten Schule gegangen sind und dort mit der Schulleitung Kontakt aufgenommen haben. Sollten Sie das Interesse an Ihrer Arbeitskraft geweckt haben, kann das die Entscheidung positiv beeinflussen.

Unfreiwillige Umsetzungen

Durch den geringen Ausstattungsgrad der Schulen mit pädagogischem Personal sind "Zwangsumsetzungen" seltener geworden.

Bei einer "Überausstattung" der Schulen gilt generell folgende Vorgehensweise:

Die Schulleitung informiert das Kollegium und sucht nach Freiwilligen. Im günstigsten Fall werden diesen dann mehrere Schulen angegeben, die Bedarf haben, so dass man sich dadurch eine Schule aussuchen kann.

Sollten keine Freiwilligen gefunden werden, setzt das Verfahren nach der Dienstvereinbarung ein. Die Möglichkeiten und Aufgaben des Personalrats sind in diesen Fällen beschränkt. Er ist im Wesentlichen nur Beobachter und achtet auf ein korrektes, sachliches Verfahren.

Sprechstunden

Dienstag:
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Frühsprechstunde
für Erzieher*innen

(nur nach telefonischer Vereinbarung)

Donnerstag:
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